Humanitäre SVUPP

Mit Beschluss an der GV 2008 hat die SVUPP entscheidend zur Lancierung des Swiss Mongolian Pediatric Projects beigetragen. Für Ihr Interesse, Mitarbeit, vorallem aber Spende sind wir dankbar.

Swiss Mongolian Pediatric Project (SMOPP)

Die Hüftdysplasie ist in der Mongolei ein grosses Problem

Die Häufigkeit der unreifen Hüften ("developmental dysplasia of the hip, DDH) bei Babies und Kindern in der Mongolei ist mit derjenigen in der Schweiz vergleichbar. Erste Zahlen einer zur Zeit laufenden Screening-Studie an über 10`000 Neugeborenen am "mother and child hospital" in Ulan Batar lassen diesen Schluss zu. Aber durch die traditionelle Art des engen Wickelns werden wahrscheinlich unreife Hüften zur Luxation gebracht und eine spontane Ausreifung verhindert. So sind schliesslich ca. 1-2 Prozent, also jährlich etwa 1000 Kinder in der Mongolei, vom Leiden einer Hüft-Fehlbildung oder Luxation betroffen.

Es gilt dies zu verhüten durch

  • Ultraschall Screening-Untersuchung (Methode nach Graf) aller Neugeborenen ausgehend von einer grossen Geburtsklinik in Ulan Bator Ausbildung der mit der Betreuung
  • von Neugeborenen betreuten Kinderärztinnen und -ärzten in der Mongolei
  • sofortige konsequente Abspreizbehandlung der dysplastischen Hüften
  • Vermeidung des schmalen Wickelns von Babies mit unreifen Hüften
  • Qualitätskontrolle und Supervision der Ultraschall-Untersuchungen per Internet aus der Schweiz
  • Erarbeitung einer internationalen Studie zur Umsetzung der Frühbehandlung der Hüftdysplasie

Falls sich diese Vorsorgemassnahmen bewähren, soll die Methode schrittweise auf das ganze Land ausgedehnt werden. Das Ziel ist, die Hüftluxationen und vermeidbare frühzeitige invalidisierende Abnützungserscheinungen bei Hüftgelenken in der Mongolei damit letztlich zu eliminieren.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Spenden-Postkonto

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Swiss-Mongolian Pediatric Project (SMOPP)
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